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Bassdrum

 

Eine Information über Kessel (Trommeln) und ihre Materialien  

 

Ich möchte Ihnen mit diesem Ratgeber einen Übelblick der Trommeln und später auch Details zu Materialien geben. Zunächst gibt es verschiedene Komponenten von drei Kategorien. Trommeln/Snare, die Hardware (Ständer) und Cymbals (Becken). Fangen wir mit der Bassdrum an. Die Bassdrum ist das Fundament jedes Drumsets, diese brauchen sie unbedingt.

 

Sie liefert den tiefen Grundton, den sie später für verschiedene Grooves und Schläge brauchen. Es gibt auch da verschiedene Größen von 18`` bis 26`` Zoll. Wobei die kleineren Größen eher im Jazzbereich Verwendung finden. Im Rock- und Metalbereich werden eher Größen wie 22`` bis 24`` Zoll benutzt. An den Seiten der Bassdrum befinden sich einstellbare Ständer, sie müssen richtig eingestellt werden, um später den richtigen Halt zu bieten. Sie dürfen ja nicht vergessen, dass sie auf die Bassdrum später diverse Toms anbringen werden, da ist ein sicherer Stand Voraussetzung. Wobei es aber auch andere Möglichkeiten gibt Toms unabhängig von der Bassdrum anzubringen. Das wäre dann das sogenannte Rack - System. Was meiner Meinung nach die bessere Entscheidung wäre, weil somit die Toms frei schwingen können und damit mehr Druck aufgebaut werden kann.

 

Die Bassdrum wird mit dem Fuß gespielt, das heißt sie brauchen eine vernünftige Fußmaschine. Dazu werde ich aber in einem weiteren Ratgeber drauf zurück kommen. Das Schlagfell finden wir natürlich auf der Seite des Schlagzeugers, wo am untersten Rad die Fußmaschine angeschraubt wird. Auf der anderen Seite ist das Resonanzfell aufgespannt, wo meistens ein Loch eingeschnitten wurde. Legen sie am besten in die Bassdrum eine Decke oder noch besser Schaumgummi. Aber warum Dämpfen?  Es soll doch Klingen! Die Sache ist nämlich so: Die Bassdrum ist in ihrer ursprünglichen Form, so wie Sie sie wahrscheinlich kaufen werden, mit komplett geschlossenem Resonanzfell und ungedämpft. Dadurch wirkt der Klang einer Bassdrum hallig und oft undifferenziert. Durch die richtige Dämpfung bekommen Sie einen knackigen und besser kontrollierbaren Sound zustande. Aber bitte nicht zuviel dämpfen! Ich kann Ihnen sagen, dass sich ihr Schlagzeug dann eher wie ein Pappkarton anhören wird. Stimmen Sie danach ihre Bassdrum langsam und Schritt für Schritt. Geben Sie sich Mühe und lassen Sie sich Zeit.

 

Nun zu den Toms (oder Tom-Toms): Toms gibt es in einer Vielzahl von Größen, Durchmessern und Tiefen. Da ist wieder Ihr eigener Geschmack gefragt. Sie wissen ja, dass sich verschiedene Durchmesser und Tiefen einer Trommel auf das Klangvolumen und den Ton auswirken. Kleine Toms klingen eher wie Bongos, große wie Spielmannspauken. Es gibt zwei verschiedene Arten von Toms. Das Tom-Tom (Hängetom) und Floortom (Standtom).

Für Hängetoms brauchen Sie natürlich die entsprechende Hängevorrichtung (Hardware). Diese muss robust sein, um den ständigen Schlägen und dem Druck standhalten zu können. Ich benutze beides gerne, Tom-Toms sowie auch Floortoms. Die Snare (kleine Trommel), ist die wichtigste Trommel. Sie unterscheidet sich durch ihre Größe von anderen Trommeln. Der Kessel ist meistens flach gehalten. Quer unter der Snare befindet sich ein Spiralteppich, den man mit einer Hebelfunktion spannen kann. Dies bringt den nötigen Punch.

 

Auch hier gibt es verschiedene Größen und Materialien. Egal ob Holz oder Metall, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Nun zur Konstruktion: Die Grundlage ist halt immer ein Kreisrunder Zylinder, dessen obere Öffnung durch das Schlagfell und dessen untere durch das Resonanzfell abgedeckt wird. Beide Felle werden mit stabilen Spannreifen auf den Kessel geschraubten Schraubenböckchen befestigt. Der Rest ist Stimmsache. Je mehr Stimmschrauben, desto besser lässt sich das Fell stimmen. Nun zu den Kesselmaterialien: Kesselmaterialien bestehen meistens aus Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Mahagoni, Pappel oder Linde. Also, dünnere Kessel bieten einen fetteren Klang und bieten einen tieferen Grundton. Dünnere Kessel haben eine direkte und sensiblere Ansprache. Probieren Sie es einfach aus und finden Sie Ihren eigenen Stil!

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